Katholische Kitas im Erzbistum Paderborn
Katholische Kindertageseinrichtungen Ruhr-Mark gGmbh
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Trägt Gott auch Gummistiefel?

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Aktuelle Information

22.04.2021

Am Donnerstag, den 22.04.2021 wurden wir von der Landesregierung NRW über den weiteren Verlauf informiert. Mit Inkrafttreten der Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes gilt die sogenannte Bundesnotbremse für NRW. Dies können Sie im Schreiben des Ministeriums nachlesen:

 

22.04.2021
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen

Umsetzung der Bundesnotbremse in Nordrhein-Westfalen

Mit Inkrafttreten der Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes gilt die sogenannte Bundesnotbremse auch für Nordrhein-Westfalen.
Für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen gilt ab dann Folgendes:
· Unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 gilt die aktuelle Regelung weiter:
der eingeschränkte Regelbetrieb für alle Kinder mit verbindlicher Gruppentrennung und einer dafür jeweils um 10 Wochenstunden reduzierten Betreuungszeit
in Kindertageseinrichtungen.
· Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 in einem Kreis oder einer kreisfreien
Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen gilt ab dem übernächsten Tag ein
Betreuungsverbot mit bedarfsorientierter Notbetreuung (d.h. z.B. Montag,
Dienstag, Mittwoch Sieben-Tage-Inzidenz über 165; Umsetzung der Notbetreuung planmäßig ab Freitag). In der Notbetreuung gelten weiterhin die Vorgaben
der Coronabetreuungsverordnung zu Hygiene, Maskenpflicht und Rückverfolgbarkeit die verbindliche Umsetzung der Gruppentrennung und die dafür notwendige Stundenreduzierung um 10 Wochenstunden in Kindertageseinrichtungen.
Für Kinderschutz- und Härtefälle gilt die pauschale Stundenkürzung weiter nicht
und der Betreuungsumfang wird weiter vom Jugendamt festgelegt.
· Eine Rückkehr von der bedarfsorientierten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb erfolgt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen wieder unter 165 liegt.
Anspruchsberechtigt für die bedarfsorientierte Notbetreuung sind folgende Kinder und Familien:
· Kinder, für die der Besuch eines Betreuungsangebotes aus Gründen des Kinderschutzes erforderlich ist. Das ist der Fall, wenn der Besuch der Kindertagesbetreuung als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen
von Maßnahmen und Schutzplänen nach § 8a des Achten Buches Sozialgesetzbuch erforderlich ist sowie Kinder, die diese Angebote in Folge einer Entscheidung nach den §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch (Hilfen zur
Erziehung) wahrnehmen.
· Besondere Härtefälle in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt.
· Kinder aus belasteten Lebenslagen bzw. deren Lebenssituation ggf. mit einem erhöhten Bedarf einhergeht und die einen besonderen individuellen Bedarf haben. Diese Familien werden von den Kindertagesbetreuungsangeboten aktiv angesprochen und eingeladen.
· Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von wesentlichen Behinderungen bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde.
· Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung.
· Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen. Eltern sollen Kinderbetreuung nur dann in Anspruch nehmen, wenn eine Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann. Für den Fall, dass die Betreuung in Anspruch genommen wird, muss eine Eigenerklärung vorgelegt werden, dass
eine Notbetreuung erforderlich ist.
Angebote für alle Kinder in Zeiten der bedarfsorientierten Notbetreuung:
Zu allen Kindern, die nicht in die Kindertagesbetreuung kommen, sollen die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen regelmäßigen (d.h. mindestens einmal die Woche) Kontakt aufnehmen. Ein Kontakt kann persönlich unter Wahrung der
Abstandsregeln, telefonisch, per Video oder anderen Formaten erfolgen.


Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

 

 

Auf dem Weg in die Zukunft

Die katholischen Kitas im Erzbistum Paderborn sind auf dem Weg in die Zukunft.

Seit 2009 haben Kirchengemeinden in der Region die Möglichkeit, die Betriebsträgerschaft über ihre Kindertageseinrichtung auf die eigens gegründete gemeinnützige GmbH ihres Gemeindeverbandes zu übertragen.

Viele Kitas profitieren bereits von dieser Umstrukturierung: Die aufwendige Betriebsführung ist an die Katholische Kindertageseinrichtungen Ruhr-Mark gem. GmbH abgegeben, während die Verantwortung für die pädagogische und pastorale Ausrichtung vor Ort bleibt.


Katholische Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft gem. GmbHs im Erzbistum Paderborn