Katholische Kitas im Erzbistum Paderborn
Katholische Kindertageseinrichtungen Ruhr-Mark gGmbh
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Aktuelle Informationen des Ministeriums

An                                                                                        08.04.2022
die Eltern und Familien
mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege
die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen
und die Kindertagespflegepersonen in Nordrhein-Westfalen
nur per E-Mail


Aktuelle Situation in der Kindertagesbetreuung


Liebe Eltern,
liebe Kita-Leitungen, liebe Erzieherinnen und Erzieher, liebe Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen, liebe Kindertagespflegepersonen,


in diesen Wochen bewegt uns das Schicksal der Menschen in der Ukraine sehr. Täglich erhalten wir neue, schreckliche Nachrichten über die entsetzliche Lage in den
Kriegsgebieten. Wir in NRW tun alles in unserer Macht Stehende, um wenigstens das
Leid derer zu lindern, die vor Bomben und Raketen zu uns geflüchtet sind. Kommunen, Land und Bund arbeiten gemeinsam daran, den Menschen aus der Ukraine Unterbringung, Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. Viele Menschen helfen
ehrenamtlich mit. Das ist großartig.
Besonders wichtig ist es, den Kindern und Jugendlichen Schutz und Geborgenheit
zu geben. Wir haben die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass nun schnell
neue Angebote der Kinderbetreuung wie beispielsweise die sogenannten Brückenprojekte aufgebaut werden können und sichern die Finanzierung zusätzlicher Plätze
oder Gruppen in allen nach dem Kinderbildungsgesetz geförderten Einrichtungen –
unabhängig vom Meldezeitpunkt. Kinder und ihre Familien aus der Ukraine können
an bestehenden Programmen wie „Griffbereit“ oder „Rucksack“ teilnehmen. Des Weiteren macht sich das MKFFI dafür stark, dass Menschen aus der Ukraine, die die
Voraussetzungen erfüllen und hier in der Kindertagesbetreuung arbeiten wollen, ein
schneller Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingt.
Aufgrund der Ausnahmesituation muss viel improvisiert werden und es tauchen auch
immer wieder neue Fragen auf, die wir mit dem Stab in meinem Ministerium gemeinsam mit den anderen Ministerien, den Kommunen, Trägern, Landesjugendämtern
und weiteren Akteuren eng vernetzt abarbeiten.
Mir ist dabei bewusst, dass insbesondere in der Kindertagesbetreuung viele Verantwortliche, Beschäftigte und Familien nach zwei Jahren Pandemie am Rande ihrer
Kräfte sind.
Die Corona-Pandemie hat uns allen viel zugemutet. Aber auch ich habe insbesondere den Beschäftigten, Kindertagespflegepersonen und Kita-Leitungen extrem viel
zugemutet. In dieser Pandemie sind in unserer Gesellschaft die verschiedenen Berufsgruppen unterschiedlich stark belastet worden. Neben dem Gesundheits- und
Pflegebereich war insbesondere die Beanspruchung in der Kindertagesbetreuung
extrem. Neue Virusvarianten haben unterschiedliche Maßnahmen notwendig gemacht und es galt immer eine Abwägung zu treffen zwischen notwendigem Gesundheitsschutz der Kinder und Beschäftigten einerseits und andererseits der Notwendigkeit, den Kindern weiterhin umfassend Betreuung und frühkindliche Bildung zu ermöglichen. Dies hatte auch für Familien oft harte Konsequenzen. Es waren auch für
mich oft quälende Entscheidungen, die ich nach Austausch mit Wissenschaft, Kinderärzten, Trägern, Eltern und Gewerkschaften treffen musste. Ich habe mich auch
viel mit Kolleginnen aus anderen Bundesländern beraten, die vor den gleichen Herausforderungen standen. Darum will ich mich bei allen bedanken, die in dieser Krise
über sich hinausgewachsen sind, improvisiert haben, für erkrankte oder quarantänisierte Kolleginnen und Kollegen eingesprungen und bis über ihre Leistungsgrenze
gegangen sind. Sie können unendlich stolz auf sich sein, dass Sie im Rahmen dessen, was die Pandemie zugelassen hat, den Kindern Halt und Geborgenheit in dieser
Krise gegeben haben und noch geben.
Eine große Belastung für die Kindertagesbetreuung ist der massive Fachkräftemangel, der bundesweit viele Branchen vor kaum lösbare Aufgaben stellt. Wir setzen einerseits unser Programm zur Fachkräftegewinnung fort und haben zudem als einziges Bundesland mit dem Kita-Helfer-Programm eine gezielte Unterstützung ermöglichen können. Wir werden zukünftig noch mehr Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger für unsere Kitas gewinnen müssen.
Aus den Veränderungen der Corona-Schutzmaßnahmen ergeben sich auch Änderungen für die Kindertagesbetreuung. In meinem letzten Schreiben habe ich Ihnen
vor dem Hintergrund der Einschätzungen von Expertinnen und Experten dargelegt,
dass schwere Verläufe bei Kindern und vollständig geimpften Beschäftigten durch
eine Corona-Infektion die absolute Ausnahme darstellen. Dagegen übersteigen die
durch Einschränkungen verursachten Folgewirkungen die Risiken einer Corona-In
fektion um ein Vielfaches. Daher können anlasslose Testungen anders als bei vorherigen Virusvarianten bei Omikron nicht mehr als das richtige Instrument zur Eindämmung des Infektionsgeschehens betrachtet werden. Ich beabsichtige nun auf ausdrücklichen Rat aus der Wissenschaft, die präventive Testung von Kindern einzustellen.
Ständige Tests, unabhängig von Symptomen beim jeweiligen Kind, sorgen für viel
Unsicherheit und erschweren das tägliche Leben von Kindern und Eltern, ohne wirklichen Nutzen für die Pandemiebekämpfung zu bringen. Angesichts der allgemeinen
Lockerungen im Alltagsleben müssen sich auch die Einschränkungen für Kinder ver-
ändern.
Gleichzeitig richte ich noch mal meine dringende Bitte an alle Eltern: Ein Kind
mit Krankheitssymptomen gehört nicht in die Kindertagesbetreuung. Das gilt
zwar besonders für Covid-Symptome aber ausdrücklich auch für alle anderen
Krankheiten. Bitte nehmen Sie konsequent Rücksicht auf andere Familien und
insbesondere die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen, die sich mit
so viel Einsatz um unsere Jüngsten kümmern!
Ich möchte Ihnen heute mitteilen, welche wesentlichen Veränderungen sich zu welchem Zeitpunkt ergeben:
Die finanzielle Förderung der PCR-Pool-Tests wurde zum 3. April 2022 eingestellt.
Das Land stellt allen Kindern in der nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) geförderten Kindertagesbetreuung seit dem 4. April 2022 wieder (bzw. in Kommunen, die
nicht an der PCR-Pool-Test-Förderung teilgenommen haben, weiterhin) drei Selbsttests pro Woche zur Verfügung.
Die grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer mindestens medizinischen Maske in Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen besteht seit dem 2. April 2022 nicht mehr.
Mit Ablauf des heutigen 8. April 2022 tritt die Coronabetreuungsverordnung mit den
besonderen Regelungen für die Kindertagesbetreuung außer Kraft. Es gilt uneingeschränkt der Regelbetrieb.
Konkret bedeutet dies insbesondere:
· Die Testpflicht im Falle eines positiven Testergebnisses in einer Einrichtung oder Kindertagespflegestelle gilt noch bis zum 8. April 2022. Zu den (Schul-) Osterferien endet sie, wie auch die Testpflicht in Schulen.
· Keine Zugangsbeschränkungen mehr für Eltern.
· Nicht immunisierte Beschäftigte und Kindertagespflegepersonen dürfen Kindertagesbetreuungsangebote auch ohne Testnachweis betreten beziehungsweise
vorhalten. Ich wende mich speziell an die wenigen, die noch kein Impfangebot
wahrgenommen haben: Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung und führen Sie
gegebenenfalls ein Beratungsgespräch mit Ihrem Hausarzt oder Hausärztin.
Vollständige Impfung schützt Sie nahezu sicher vor schweren Krankheitsverläufen.
Zum Ende der Osterferien – dem 22. April 2022 – enden dann generell die Tests in
der Kindertagesbetreuung. Gleichzeitig prüfen wir unterschiedliche Szenarien, um für
Risiken durch neue Varianten im Herbst gerüstet zu sein.
Mein Ministerium wird noch einen aktualisierten Leitfaden mit Antworten auf häufige
Fragen (FAQ) bereitstellen, der umfassend die dann ab dem 11. April 2022 geltende
Rechtslage berücksichtigen wird.
Weiterhin bleibt die Testung symptomatischer Kinder wichtig, um die anderen Kinder
und auch Sie, die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen, zu schützen.
Wir alle leben in einer schwierigen Zeit, die für viele auch mit Entbehrungen verbunden ist. Aber wir müssen die Herausforderungen annehmen, gerade wenn wir das so
viel größere Leid der Kriegsopfer vor Augen haben. Begegnen wir Ihnen mit Herzlichkeit und Mitmenschlichkeit. Und lassen wir uns nicht entmutigen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien gerade jetzt ein frohes Osterfest und erholsame Tage.
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Joachim Stamp

Auf dem Weg in die Zukunft

Die katholischen Kitas im Erzbistum Paderborn sind auf dem Weg in die Zukunft.

Seit 2009 haben Kirchengemeinden in der Region die Möglichkeit, die Betriebsträgerschaft über ihre Kindertageseinrichtung auf die eigens gegründete gemeinnützige GmbH ihres Gemeindeverbandes zu übertragen.

Viele Kitas profitieren bereits von dieser Umstrukturierung: Die aufwendige Betriebsführung ist an die Katholische Kindertageseinrichtungen Ruhr-Mark gem. GmbH abgegeben, während die Verantwortung für die pädagogische und pastorale Ausrichtung vor Ort bleibt.


Schwerpunktthema: Diversität in der Kita

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Katholische Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft gem. GmbHs im Erzbistum Paderborn